Alublech | Belchzuschnitte

Alublech

Im Vergleich zu Metallen, wie Eisen oder Kupfer ist Aluminium erst kurz als Werkstoff bekannt. Doch aufgrund seiner Leichtigkeit und Biegsamkeit ist Alublech heute ein begehrtes Material mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Gute Beispiele für die Verwendung von Aluminium in der Industrie sind Autofelgen oder Getränkedosen.

Alublech in der Konstruktion

Die geringe Dichte macht Alublech besonders leicht. Da es zudem über eine hohe Stabilität verfügt, benutzt die Industrie es besonders gern im Fahrzeugbau und in der Konstruktion von Flugzeugen. Während die Gewinnung von Aluminium sich als recht aufwendig erweist, lohnen sich die Bemühungen dennoch aufgrund seiner hohen Wiederverwertbarkeit. Nicht nur das geringe Gewicht dieses Metalls ist von Vorteil, es überzeugt auch dadurch, dass es sich als weicher Werkstoff sehr gut bearbeiten und umformen lässt. Wo die Biegsamkeit von Aluminium sich als Nachteil erwiesen hat, wurden spezielle Legierungen geschaffen. In Kombination mit Silicium, Magnesium und anderen festen Metallen, die im flüssigen Zustand mit dem Aluminium verschmolzen werden, entstehen Legierungen, die in der Festigkeit an Stahl herankommen. Eine weitere hervorzuhebende Eigenschaft des Metalls ist, dass es als hervorragender elektrischer Leiter fungiert. Als Draht, Stromschiene oder stromführendes Gussteil, die Elektrotechnik weiß diesen Vorteil zu nutzen.

Aluminiumlegierungen

Sollen die guten Eigenschaften von Aluminium erhalten und andere hinzugefügt werden, besteht die Möglichkeit des Legierens. Dabei wird das Metall zum Beispiel mit Nickel, Zink, Kupfer oder Mangan legiert, je nachdem, welche Zusammensetzung am besten ist. Al99,5 dient hiefür in der Regel als Basis. Zu unterscheiden sind aushärtbare und nichtaushärtbare Legierungen. Zudem richtet sich die Art der Verarbeitung nach Guss- und Knet-Werkstoffen.

Aushärtbare Aluminiumlegierungen:

  • AlMgSi
  • AlCuMg
  • AlCuSiMn

Naturharte Aluminiumlegierungen:

  • AlMg
  • Reinaluminium
  • Reinstaluminium

Diese Aluminiumlegierungen dienen der Weiterverarbeitung zu Blechen, Rohren und Drähten, die auch als Halbzeuge bezeichnet, werden und für das Handwerk von Interesse sind. Sie zählen zu den Knetwerkstoffen.

Werden Kupfer, Zink, Mangan oder Silicium zur Legierung benutzt, steigt die Festigkeit des Materials. Die elektrische Leitfähigkeit wird dabei herabgesetzt. Solche Legierungen sind besonders vorteilhaft im Schiffbau, Flugzeugbau und zur Herstellung jeglicher Transportbehälter aus Metall. Die eutekische Legierung ist die wichtigste Gusslegierung. Sie enthält zu etwa 12 Prozent Silicium und aufgrund seiner Eigenschaften ein wichtiger Werkstoff für den Bau von Getriebe- und Motorengehäusen.

Alublech Zuschnitte

Die Lagerung von Aluminiumblech erfolgt meist in ganzen Stücken. Benötigt werden in der Regel bestimmte Formen und Abmessungen. Professionelle Firmen führen diesen Zuschnitt mithilfe bestimmter Techniken durch. Eine gängige Methode hierfür ist die Wasserstrahl-Technik. Sie sorgt für saubere Ecken und Kanten sowie die entsprechende Passform. Fertige Zuschnitte in bestimmten Abmessungen gibt es als Aluminium-Designerbleche, Aluminium-Lochbleche, Aluminum-Warzenbleche, Rundrohre und verschiedene Stangen-Formen.